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Ist dir schon aufgefallen, dass dein Hund nach dem Toilettengang seine Pfoten am Boden reinigt? Manche Besitzer nennen das „kratzen“ oder „tritteln“ am Boden. Mein Hund Paco macht das immer! Nach dem „Nummer 1“ oder „Nummer 2“ macht er einen Schritt zur Seite und beginnt, seine Pfoten im Gras zu reiben. Obwohl ich das super süß finde (es sieht aus, als würde er ein bisschen tanzen), sind viele Tierbesitzer verwirrt.

Viele Leute denken, Hunde versuchen, den Schmutz zu verbergen, so wie Katzen es im Katzenklo tun. Schließlich fliegt beim Hinterbeinkratzen oft Gras in Richtung Pipi oder Kacka (hoffentlich nicht in deine Richtung!). Aber das ist nicht der wahre Grund.

Tatsächlich machen Hunde das, um ihr Revier zu markieren. Ihre Pfoten haben Duftdrüsen, die Pheromone produzieren. Wenn dein Hund also seine Pfoten im Gras reibt, hinterlässt er seinen Geruch, damit andere Hunde ihn wahrnehmen können. Da jeder Hund einen einzigartigen Geruch hat, unterschreibt dein Hund mit dem Reinigen seiner Pfoten im Gras nach dem Toilettengang im Grunde sein „Werk“.
Experten sagen, dass es auch einen visuellen Aspekt gibt. Das Kratzen kann die Aufmerksamkeit anderer Hunde auf sich ziehen. Außerdem dienen die Kratzspuren am Boden als visuelle Markierung.

Eine häufige Frage ist, ob das nur Rüden machen. Die kurze Antwort lautet nein; dieses Verhalten ist nicht nur bei Rüden zu beobachten. Sowohl männliche als auch weibliche Hunde zeigen dieses instinktive Verhalten.
Und, ist es jetzt klarer? Jetzt weißt du, dass dein Hund nicht nur versucht, den Schmutz zu bedecken, sondern eine ganz klare Botschaft für die anderen Hunde in der Gegend hinterlässt! 🐾
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