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Ich meine einen langsameren Spaziergang, bei dem Ihr Hund nicht ständig an der Leine gehalten wird. Stattdessen haben sie Raum und Zeit zum Erkunden, Schnüffeln, Urinieren überprüfen und einfach nur Hund sein. Dies sind vielleicht die befriedigendsten Spaziergänge für unsere Hunde, aber leider eine Art Spaziergang, die viele Tierbesitzer vernachlässigen.
Obwohl es ziemlich offensichtlich ist, dass Spaziergänge mit Hunden großartig für die körperliche Bewegung sind, wissen Sie, dass diese „Bereicherungs-Spaziergänge“ in langsamerem Tempo (auch bekannt als „Schnüffel-Spaziergänge“) auch unseren vierbeinigen Begleitern geistig zugutekommen?
Hunde haben mächtige Schnüffelnasen. Tatsächlich kann die Hundenase 10.000 bis 100.000 Mal empfindlicher sein als die menschliche Nase.
Achten Sie genau darauf: In einem TedTalk der New York Times-Bestsellerautorin und kognitiven Tierverhaltensforscherin Alexandra Horowitz teilt sie mit: „Markierungen wie Hydranten und Bäume sind aromatische Anschlagtafeln mit Nachrichten von denen, die vorbeigegangen sind, was sie gegessen haben und wie sie sich fühlen.“
Sehen Sie sich das Video unten an, um einige beeindruckende Informationen über den Geruchssinn eines Hundes zu erhalten! Beim Schnüffeln können Hunde eine große Menge an Informationen über ihre Umgebung sammeln. Zeit zum Schnüffeln, Lernen und Verarbeiten dieser Informationen zu haben, hilft, den Geist unserer Hunde aktiv und engagiert zu halten.
Schnüffeln ist eine beruhigende Aktivität für Hunde, da sie verschiedene Wohlfühlhormone freisetzt. Wenn Ihr Hund die Möglichkeit zum Schnüffeln hat, werden Endorphine freigesetzt, natürliche Schmerzmittel, die helfen, Stress und Angst zu reduzieren. Außerdem schüttet das Gehirn Dopamin aus, einen Neurotransmitter, der die Belohnungs- und Vergnügungszentren im Gehirn reguliert. Diese Hormone vermitteln den Hunden ein allgemeines Gefühl der Ruhe, was helfen kann, Stress und Angst zu verringern.

Hunde sind von Natur aus neugierige Wesen und lieben es, ihre Umgebung zu erkunden. Indem Sie Ihrem Hund Zeit zum Schnüffeln geben, befriedigen Sie seine natürliche Neugier und verbessern seine Lebensqualität.
Mussten Sie schon einmal eine lange Forschungsarbeit schreiben? Nach Stunden des Lesens, Schreibens, Überarbeitens und Weiter-Schreibens haben Sie wahrscheinlich den Computer mit geistiger Erschöpfung geschlossen. Und vielleicht haben Sie danach ein Nickerchen gemacht!
Genauso wie geistige Aktivität uns ermüden kann, kann sie das auch bei unseren Welpen bewirken. Nach nur 15 bis 30 Minuten mentaler Stimulation wird Ihr Hund wahrscheinlich etwas müde sein, was ihn entspannter und ruhiger macht.

Und wie man sagt: Ein müder Hund ist ein guter Hund, denn er neigt weniger zu zerstörerischem oder unerwünschtem Verhalten.
Neben Spaziergängen zum Schnüffeln, lassen Sie Ihren Welpen mit Puzzles spielen! Es gibt eine Vielzahl von Hundepuzzles und Lernmatten. Jedes erfordert leicht unterschiedliche Problemlösungsfähigkeiten und bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade. Aber sie haben alle eines gemeinsam – Sie verstecken Leckerlis irgendwo im Puzzle und Ihr Hund muss sie erschnüffeln und herausfinden, wie er die schmackhafte Belohnung bekommt.
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