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Esses cães “superdotados” que sabem mais palavras do que alguns humanos (ok, talvez seja exagero) - PetDoctors - Loja Online

Diese „hochbegabten“ Hunde, die mehr Wörter kennen als manche Menschen (ok, vielleicht ist das übertrieben)

 

Wer hätte gedacht, dass Hunde so intelligent sein könnten, dass sie manchen Menschen, die nicht mehr wissen, wo sie ihre Schlüssel gelassen haben, Neid einflößen? Eine aktuelle Studie der Eötvös-Loránd-Universität in Ungarn zeigt, dass einige Hunde – genannt „Gifted Word Learner Dogs“ – nicht nur die Namen von Spielzeugen verstehen, sondern diese Namen auch auf neue Spielzeuge verallgemeinern können, die „das Gleiche tun“, auch wenn sie anders aussehen. 

 


 

 

Was ist ein „verbales Label“ und warum ist das so beeindruckend

 


Normalerweise, wenn man einem Hund beibringt, einen „Ball“ zu holen, verbindet er das Wort mit einem Objekt, das wie ein Ball aussieht oder immer so benutzt wurde. Aber diese Hunde wurden darauf trainiert zu wissen, dass etwas, das „zieht“ (pull) oder „holt“ (fetch), ein Spielzeug einer bestimmten Art ist, unabhängig von der Form. Nachdem sie zwei Kommandos gelernt hatten („Pull“ und „Fetch“), führten die Besitzer neue Spielzeuge ein – ohne diese Kommandos vorher für die neuen Spielzeuge zu lehren – und rate mal? Die Hunde wählten neue „Pull“- oder „Fetch“-Spielzeuge aus, wenn sie die entsprechenden Kommandos hörten, obwohl sie die Namen dieser speziellen Spielzeuge nie zuvor gehört hatten. 

 


 

Wer waren die genialen Hunde und wie lief das Training ab

 


Die Protagonisten dieser Untersuchung waren sieben Hunde, sechs davon Border Collies und ein Blue Heeler.  Warum diese Rassen? Border Collies sind bereits bekannt für ihre Intelligenz, Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, komplexe Kommandos zu lernen, was bei dieser Art von Abstraktionsaufgabe hilfreich sein könnte. Das Training fand täglich zu Hause mit den Besitzern statt, mit viel Spielspaß – keine kalten Labore, Pipetten oder Fliegen (obwohl das vielleicht sogar süß wäre). 

 


 

 

Grenzen und „Ich bin kein Zauberer, nur schlau“

 


Natürlich sind nicht alle Hunde so. Diese Fähigkeit – Wörter basierend auf Funktion und nicht nur Aussehen auf neue Objekte zu verallgemeinern – scheint selten zu sein. Sie erfordert Exposition, konsequentes Training, Geduld der Besitzer, Motivation des Hundes (Spielzeuge, Spiel) und vielleicht eine genetische oder rassespezifische Veranlagung. Das heißt: Es wird nicht helfen, deinen Hund dazu zu bringen, auf die Kommandos „Kaffee“ oder „Netflix“ zu reagieren, aber es ist ein sehr interessanter Schritt, um zu verstehen, wie verbales Lernen bei Tieren funktioniert. 

 


 

 

Rechtliche Implikationen… oder so ähnlich

 

Spaß beiseite, das wirft sehr interessante Fragen auf: Was unterscheidet einen „Hunde-Genie“ von einem normalen Hund? Und inwieweit können wir menschliche (oder ähnliche) Sprachfähigkeiten Tieren zuschreiben? Das kann beim Training, beim Wohlbefinden, bei hundegestützten Therapien oder sogar bei Projekten zur künstlichen Intelligenz / vergleichenden Kognitionsforschung helfen. Wenn wir wissen, dass diese Hunde Funktionen abstrahieren und verallgemeinern können, könnten wir vielleicht bessere Trainingsmethoden, pädagogische Spielzeuge und reichhaltigere Interaktionen zwischen Besitzern und Tieren entwickeln. Es bestärkt auch die Idee, dass Hunde mehr verstehen, als wir denken – manchmal sprechen sie nur nicht, um uns nicht schlecht dastehen zu lassen. 😉

 


 

 

Einige zusätzliche Kuriositäten, um Freunde zu beeindrucken

 

 

  • Border Collies haben bereits eine Geschichte beeindruckender Leistungen: zählen, Formen unterscheiden, Pfeile folgen, sich an die Lage von Gegenständen erinnern usw. Diese Studie fügt eine „funktionale Abstraktion“ hinzu.

  • Frühere Studien zeigten, dass kleine Kinder sehr früh Objektbezeichnungen verallgemeinern (nach Funktion, nicht nur Aussehen). Zu sehen, dass Hunde Ähnliches tun, legt nahe, dass Funktion als kognitive Kategorie in mehr Arten vorhanden sein könnte, als wir vermutet haben.

  • Vielleicht ist ein Teil des Tricks positive Verstärkung: spielen, mit Lieblingsspielzeugen belohnen, wenn der Hund richtig liegt, und den Kontext spaßig halten. Ernsthaftes Lernen kann sehr unterhaltsam sein.

 

 


 

 

Fazit: Wenn dein Hund „Tor“ statt „Fetch“ ruft

 


Also, wenn du denkst, dein Hund ignoriert dich (wenn du „Komm her“, „Sitz“, „Platz“ rufst) – denk daran, dass er vielleicht auf etwas wartet, das für ihn Sinn macht. Aber wenn du Geduld hast, spielst, konsequent trainierst und verstehst, dass Funktion wichtiger ist als Aussehen, wer weiß? Vielleicht entdeckst du einen Gifted Word Learner bei dir zu Hause. Wie auch immer, diese Studie zeigt erneut, dass Hunde mehr sind als nur „Alarmanlagen gegen Eindringlinge“ oder „Tisch-Diebe“: Sie sind Schüler der echten Welt mit erstaunlichen kognitiven Fähigkeiten.

 

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